Ausgabe 44 - 11.11.2014

UMSICHTEN - Berliner Newsletter zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz
Stiftung SPI, Clearingstelle - Netzwerke zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz

Inhaltsverzeichnis:

Herzlich Willkommen

Erfahrungsberichte
(„Work and Box Company“ in Berlin – Jedem seine Chance!)

Neues aus ..

  • anderen Bereichen
    (Neues Präventionsprojekt der Charite‘; Videowettbewerb „Respekt? Ja, bitte!“)

Publikationen und Dokumentationen
(„Psychische und physische Belastungen von Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe“; Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe – Schwerpunkt Kommunikation; Zeitschrift „Betrifft Mädchen" – Schulsozialarbeit stößt auf Diversity; Handbuch Aggression, Gewalt und Kriminalität bei Kindern und Jugendlichen; DVJJ-Veranstaltungskalender 2015; Kommunales Bildungswerk e.V.: Seminarprogramm 2015)

Veranstaltungen und Termine
(Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz; M.A. Kinderschutz – Dialogische Qualitätsentwicklung in den Frühen Hilfen und im Kinderschutz; „Geht doch?! Ansätze wirksamer Förderung für besonders auffällige junge Menschen“; Weiterbildung „Mediation in Kita, Hort und Schule“)

Redaktionsschluss

 

Herzlich willkommen zur 44. Ausgabe der UMSICHTEN!

Liebe Leserinnen und Leser der UMSICHTEN,

mit der aktuellen Ausgabe der UMSICHTEN, dem Berliner Newsletter zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz, erhalten Sie insbesondere viele Literatur- und Seminarhinweise. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und einen bunten Herbst.

Kerstin Pelz
Redaktion UMSICHTEN

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Erfahrungsberichte

„Work and Box Company“ in Berlin – Jedem seine Chance!
Mit der „Work and Box Company Berlin“ wurde in Reinickendorf ein neues Projekt realisiert, das männliche gewaltbereite und delinquente Jugendliche dabei unterstützt, den Weg in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt zu finden. Die Grundlage hierfür bildet eine Mischung aus Boxtraining, intensiver Beziehungsarbeit, Erlebnispädagogik und Arbeitseinsätzen bei regionalen Firmen. So sollen Erfahrungen gesammelt sowie Belastbarkeit und Durchhaltevermögen gefördert werden.

Initiator des Projekts ist die „Hand In gAG“, die seit 2003 mit einem ähnlichen Konzept erfolgreich in München tätig ist. In Berlin wird das Projekt von „Sozialarbeit & Segeln gGmbH“ umgesetzt. Bei der „Work and Box Company Berlin“ betreuen seit 01.10.2014 vier Sozialpädagogen/-innen, die verschiedene Zusatzausbildungen haben, die Jugendlichen – von der Anleitung bei handwerklichen und kaufmännischen Arbeiten über Sport und die Förderung eines Berufsabschlusses bis hin zur Vermittlung in ein Beschäftigungsverhältnis. Durch einen geregelten Tagesablauf sollen die Jugendlichen auf ein straffreies Leben innerhalb der Gesellschaft vorbereitet werden.

Die Jugendlichen sind meist zwischen 14 und 18 Jahre alt und versuchten bisher Konflikte vorrangig mittels Gewalt zu lösen. Sie alle haben bereits langjährige Erfahrungen mit dem Justizsystem, erlebten Ausgrenzungen unterschiedlicher Arten und scheiterten in verschiedenen Hilfeeinrichtungen. Mögliche Ursachen dafür können mangelnde oder fehlgeleitete Problemlösungsstrategien sein, die es zu überdenken und umzulenken gilt. Nach Misserfolgen in herkömmlichen Schulen, in der Ausbildung und in anderen Jugendhilfemaßnahmen scheint die „Work and Box Company Berlin“ für viele Jugendliche nun die letzte Chance auf eine „normale“ Lebensführung. Das Konzept sowie der Projektname selbst beinhalten folgende Bausteine:

Work: Im projekteigenen Werkstattbereich erledigen die Jugendlichen einzeln oder im Team über einen gewissen Zeitraum unter Arbeitsanleitung verschiedene Aufgaben. Ob Fliesen- oder Maurerarbeiten, ob Holz-, Eisen- und Metallverarbeitung: Ziel ist es, Arbeitsabläufe zu bewerkstelligen und sich an einen geregelten Arbeitsalltag zu gewöhnen.

Box: Beim Boxen wird den Jugendlichen nicht nur Fairness und Respekt gegenüber anderen vermittelt, sondern es ist auch ein Medium, eine Verbindung zwischen dem Sozialpädagogen und dem Jugendlichem aufzubauen sowie Kontakt zwischen den Teenagern untereinander herzustellen. Bei Übungen aus dem sog. „therapeutischen Boxen“ werden die jungen Menschen gezielt in Konfrontation gebracht, um ihnen dann unter pädagogischer Anleitung neue Lösungswege aus Konfliktsituationen aufzuzeigen. Auch auf schulischer Ebene fördert die „Work and Box Company Berlin“ die Jugendlichen und unterstützt sie bei der Erreichung eines Abschlusses – mit dem genannten Ziel, sie individuell und langfristig in Arbeitsverhältnissen unterzubringen. Finanziert werden zum einen der Methodentransfer aus München und zum anderen der Aufbau des Berliner Projektes durch „Deutschland rundet auf“. Vermittelt werden die Jugendlichen in das Projekt über das Jugendamt gemäß § 13 SGB VIII sowie über Einzelvereinbarungen nach § 27 SGB VIII.

Info: http://www.hand-in.de/work-and-box-company-in-berlin/
Kontakt: Benjamin Hölscher unter 0176-20950765 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Neues aus...

... anderen Bereichen

Neues Präventionsprojekt der Charite‘
„Primäre Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch durch Jugendliche" (PPJ) heißt das neue Projekt der Charite‘ in Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Vivantes Klinikums am Friedrichshain. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fördert dieses innovative Präventionsvorhaben. Nachdem die Berliner Charité mit dem Projekt „Kein Täter werden" seit 2005 Hilfe für Erwachsene mit pädophilen Neigungen anbietet, wurde nun ein Präventionsangebot gezielt für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren entwickelt. Die Erfahrungen mit dem inzwischen bundesweit etablierten Präventionsprogramm „Kein Täter werden“ zeigten, dass therapeutische Hilfen so früh wie möglich ansetzen müssen. Das Programm umfasst eine differenzierte Diagnostik mit anschließenden therapeutischen Einzelgesprächen. Die Internetseite mit dem Slogan „Du träumst von ihnen“ soll u. a. mit Hilfe eines kurzen Videos den ersten Kontakt zu den betreffenden Jugendlichen ermöglichen und erste Informationen liefern.
Info und Kontakt: https://www.du-traeumst-von-ihnen.de/

Videowettbewerb „Respekt? Ja, bitte!“
Berlins Innensenator Frank Henkel wirbt mit der Kampagne „Respekt? Ja bitte!“ für mehr Respekt gegenüber den Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Ordnungsämtern. Dieser Wettbewerb soll ein Stoppzeichen setzen gegen alltägliche Vorkommnisse wie Beleidigungen, Pöbeleien, Körperverletzungen und Widerstandstaten. Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt führt daher zu dem Thema „Respekt? Ja, bitte!“ einen Videowettbewerb zur freien künstlerischen Gestaltung für Schüler/innen und Studenten/-innen durch. Die besten Videos werden mit Preisgeldern von bis zu 1000 Euro prämiert. Der Wettbewerb richtet sich einerseits an alle Berliner Schüler/innen der Berliner Oberschulen und andererseits an Studenten/-innen der Berliner Fachober-, Fachhochschulen und Universitäten der Fachbereiche Medien, Kommunikation und Filmdesign. Sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeiten können eingereicht werden. Die eingereichten Videos werden im Rahmen eines Festaktes öffentlich prämiert. Die Entscheidung über die Preisvergabe im Wettbewerb erfolgt durch eine künstlerisch kompetente unabhängige Jury. Einsendeschluss ist der 15.12.2014. Die Teilnahmeerklärung und die Ausschreibungsunterlagen können auf den Internetseiten der Geschäftsstelle der Landeskommission Berlin gegen Gewalt bezogen werden.
Quelle: Pressemitteilung vom 25.09.2014 unter http://www.berlin.de/lb/lkbgg/pressemitteilungen/2014/artikel.190755.php

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Publikationen und Dokumentationen

„Psychische und physische Belastungen von Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe“
In der aktuellen Ausgabe von Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug 4-2014) stehen diesmal nicht junge Menschen selbst im Mittelpunkt, sondern Mitarbeiter/innen aus den verschiedenen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe. Unter der Überschrift „Psychische und physische Belastungen von Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe“ zeigen die Autoren/-innen die verschiedensten Belastungen, mit denen Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe im Arbeitsalltag konfrontiert sind, auf. Konkrete Erfahrungsberichte und Hinweise auf den notwendigen Handlungsbedarf werden gegeben. Wie Fürsorge und Gesunderhaltung nicht nur gewahrt, sondern auch gefördert werden können, wird u. a. am Beispiel des Staff-Welfare-Konzepts von jugendschutz.net deutlich. Die Zeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz herausgegeben.
Info: http://www.kjug-zeitschrift.de/

Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe – Schwerpunkt Kommunikation
Die Ausgabe 3/2014 der Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe (ZJJ) beinhaltet zum Schwerpunkt „Kommunikation“ vielschichtige Fachbeiträge, die z.B. mögliche Verständigungs-probleme zwischen den verschiedenen Akteuren/-innen des Jugendgerichtsverfahrens diskutieren. Die Artikel „‘Was habe ich eigentlich gekriegt?‘ Kommunikation mit jungen Menschen im Jugendstrafverfahren“ sowie „Interkulturelle Kommunikation. Eine Kurzbetrachtung zum Umgang mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ zeigen auf, dass insbesondere Menschen in sozialen Berufen, aber auch im Bereich der Justiz und der öffentlichen Sicherheit mehr und mehr vor den Herausforderungen von Kommunikationsbarrieren stehen, deren Ursprung in einer sich zunehmend verändernden Gesellschaftsstruktur liegt. Die Rubrik Kriminologie bietet in dieser Ausgabe Einblicke in eine Evaluation des neu eingeführten Jugendarrestes neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe (§ 16a).
Info: http://www.dvjj.de/ver%C3%B6ffentlichungen/zjj/aktuell-hefte/zeitschrift...

Zeitschrift „Betrifft Mädchen" – Schulsozialarbeit stößt auf Diversity
Die Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V. ist Herausgeberin der einzigen, bundesweiten pädagogischen Fachzeitschrift zum Thema Mädchenarbeit, der „Betrifft Mädchen“. Das aktuelle Heft 4/2014 steht unter der Überschrift „Schulsozialarbeit meets Gender & Diversity“. Im theoretischen Diskurs zur Schulsozialarbeit spielten Gender und Diversity-Aspekte bisher kaum eine Rolle. Ziel der aktuellen Ausgabe von „Betrifft Mädchen" ist es, Einblicke und Ideen zu geben, wie diese Faktoren mitgedacht und umgesetzt werden können. Themen und Inhalte der Beiträge sind u.a.:

  • gendersensible Schulsozialarbeit in inklusiv arbeitenden Ganztagsschulen,
  • geschlechterreflexive Gewaltprävention als Aufgabenbereich der Schulsozialarbeit,
  • differenzsensibler Kinderschutz und Schulsozialarbeit,
  • geschlechtersensible Lebensplanung und Berufsorientierung.

Einzelhefte können beim Juventa Verlag bestellt werden.
Info: http://www.maedchenarbeit-nrw.de/betrifft-maedchen-pdf/BEM_4_2014_Inhalt.pdf und http://www.maedchenarbeit-nrw.de/lag/betrifft-maedchen.html
Kontakt: Medien-Service Juventa Verlag/Beltz unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Handbuch Aggression, Gewalt und Kriminalität bei Kindern und Jugendlichen
Erstmals fasst dieses erst kürzlich veröffentlichte Handbuch den Forschungsstand zu den Themenfeldern Aggression, Gewalt und Kriminalität in einem Band zusammen. Mit Familie, Schule, Kita, Peers, Jugendhilfe und Justiz berücksichtigt es alle relevanten sozialen Kontexte.
ISBN-10: 3825285804
Info: http://www.uni-heidelberg.de/institute/fak2/krimi/Hermann/Handbuch%20Aggression.pdf

DVJJ-Veranstaltungskalender 2015
Die Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (DVJJ) e.V. hat ihren Veranstaltungskalender für das Jahr 2015 veröffentlicht. Angeboten werden zahlreiche Fortbildungen, beispielsweise zu den Themen „Hoffnungslose Fälle? Kompetenzen für den Umgang mit besonders herausfordernden Klienten/-innen“ oder „Geteiltes Leid, doppelte Freude? – Kooperation von Sozialarbeit und Polizei“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe Polizei und Sozialarbeit.
Info: http://www.dvjj.de/sites/default/files/medien/imce/documente/veranstaltungen/...
Kontakt: DVJJ e.V. Geschäftsstelle, Frau Tschertner, unter 0511-3483642 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kommunales Bildungswerk e.V.: Seminarprogramm 2015
Das Kommunale Bildungswerk e.V. stellt ihr neues Seminarprogramm für das erste Halbjahr 2015 zum kostenfreien Download bereit. Die Seminarbereiche umfassen Themen rund um die Jugendhilfe, Schule, aber auch zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Mitunter werden Seminare zu folgenden Überschriften angeboten:

  • „Der Umgang mit (schwierigen) Jugendlichen. Zur Lebenssituation von Jugendlichen – Kommunikation auf Augenhöhe“,
  • „Bundeskinderschutzgesetz – Schutz der Kinder durch Frühe Hilfen und Vernetzung der Professionen. Was muss in der Praxis beachtet und getan werden?“,
  • „Die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten gegenüber minderjährigen und heranwachsenden Personen – Fallkonstellationen und Lösungen. Eine Einführung“.

Info und Kontakt: http://www.kbw-tipps.de/programm.pdf

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Veranstaltungen und Termine

Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz
Am 25.11.2014 wird zum siebenten Mal der Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz im Atrium der Deutschen Bank verliehen. Die Festrede wird vom Bundesminister des Innern, Herrn Dr. Thomas de Maizière, in seiner Eigenschaft als neuer Schirmherr dieses Hauptstadtpreises gehalten. Berliner Vereine, Projektgruppen sowie weitere nicht-staatliche Institutionen konnten sich bis zum 07.11.2014 mit ihren laufenden Projekten um den diesjährigen Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz bewerben. Die Initiative Hauptstadt Berlin hat sich seit ihrem Bestehen der Förderung von Toleranz und Integration in der Hauptstadt verschrieben. Neben der gezielten Unterstützung von sozialen Projekten und zahlreichen Veranstaltungen zum Thema wurde im Jahr 2007 der Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz ins Leben gerufen. Fast 400 Vereine, Projektgruppen und Institutionen haben sich seither am Wettbewerb beteiligt. Im Jahr 2014 ist der Hauptstadtpreis mit einer Gesamtsumme von 20.000 Euro dotiert und wird durch die COPRO Gruppe, die Deutsche Bank AG, der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) sowie durch die Siemens AG finanziell unterstützt.
Info: http://www.ihb.berlin/hauptstadtpreis/

M.A. Kinderschutz – Dialogische Qualitätsentwicklung in den Frühen Hilfen und im Kinderschutz
Der benannte Masterstudiengang wird derzeit von der Alice-Salomon Hochschule Berlin (ASH) in Kooperation mit dem Kronberger Kreis für Dialogische Qualitätsentwicklung e.V. entwickelt und soll ab dem Sommersemester 2015 an der ASH mit einer Studienlaufzeit von sechs Semestern angeboten werden. Der berufsbegleitende Masterstudiengang richtet sich vorrangig an Fach- und Leitungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe und des Gesundheitswesens. Ziel ist die disziplinenübergreifende theoretische, empirische und methodische Weiterbildung der Praktiker/-innen der Frühen Hilfen und des Kinderschutzes zu Dialogischen Qualitätsentwickler/innen. Eine Informationsveranstaltung zum neuen Studiengang findet am 04.12.2014 ab 15.30 Uhr im Raum 236 der Alice-Salomon-Hochschule statt.
Info: http://www.ash-berlin.eu/studienangebot/weiterbildende-masterstudiengaenge/...
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder nutzen Sie das Kontaktformular unter http://www.ash-berlin.eu/studienangebot/...

„Geht doch?! Ansätze wirksamer Förderung für besonders auffällige junge Menschen“
Unter der Überschrift „Geht doch?! Ansätze wirksamer Förderung für besonders auffällige junge Menschen“ laden die DVJJ e.V. und die Evangelische Akademie Bad Boll vom 13.02. bis zum 15.02.2015 Fachleute aus der Jugend- und Sozialarbeit, der Sozialtherapie und Strafffälligenhilfe, aus dem Jugendstrafvollzug, der Gefängnisseelsorge sowie aus Beratungsstellen ein. Wie der Titel verdeutlicht, stehen stark verhaltensauffällige, massiv delinquente Jugendliche im Mittelpunkt dieser Seminartage. Die Tagung wird versuchen, entsprechende Antworten und Perspektiven auf verschiedene Fragen zu finden, u. a.: Welche Faktoren stehen hinter dieser Auffälligkeit und welche Erfahrungen mit der Förderung dieser besonders auffälligen jungen Menschen gibt es? Anmeldeschluss ist der 31.01.2015.
Info: http://www.dvjj.de/veranstaltungen/dvjj-veranstaltungen/geht-doch...
Anmeldung: http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=520115

Weiterbildung „Mediation in Kita, Hort und Schule“
Konflikte aushalten, gestalten und lösen zu können ist zentral für eine professionelle Arbeit in der sozialpädagogischen Praxis. Hier gewinnt die Mediation als kommunikatives Verfahren zur außergerichtlichen Vermittlung und Einigung in Konfliktfällen immer mehr an gesellschaftlicher Bedeutung, denn ressourcenorientierte Lösungen sind nachhaltige Lösungen. Ziel dieser Weiterbildung ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, selbst Schülermediatoren/-innen auszubilden und das Angebot der Mediation an der eigenen Schule bzw. Einrichtung zu implementieren und zu betreuen. Die Weiterbildung umfasst sechs Einheiten und orientiert sich an den Richtlinien und Standards des Bundesverbandes für Mediation (BM). Die Termine sind online einsehbar. Der nächste Durchgang startet im April 2015. Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Info: http://www.stiftung-spi.de/download/fachschulen/info_mediation_weiter.pdf
Kontakt: Frau Zöller unter 030-259373915 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Redaktionsschluss

Die nächste Ausgabe der UMSICHTEN erscheint im Januar 2015. Redaktionsschluss ist der 02.01.2015; bitte reichen Sie Ihre Beiträge bis zu diesem Termin hier ein.

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