Ausgabe 58 - 14.07.2017

UMSICHTEN - Berliner Newsletter zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz
Stiftung SPI, Clearingstelle - Netzwerke zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz

Inhaltsverzeichnis:

Herzlich Willkommen

Neues aus ...

  • der Jugendhilfe
    (Blickwechsel-Training – Neues Deradikalisierungstraining für junge Menschen)
  • der Justiz
    (Bundesrat vertagt Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen)
  • anderen Bereichen
    (Interdisziplinäres Wissenschaftliches Kompetenznetzwerk Deradikalisierung)

Publikationen und Dokumentationen
(Berliner Bezirksprofile zu Gewaltbelastung, -faktoren und Möglichkeiten der Prävention / Zahlen, Daten, Fakten zu Jugendgewalt – Stand Mai 2017/Positionspapier Delinquenz und Viktimisierungserfahrung von jungen Geflüchteten / Jugendschutz geht zur Schule! Kinder- und Jugendschutz als Aufgabe der Schulsozialarbeit / Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe (ZJJ) 02/2017 – Schwerpunkt: Junge Volljährige / Forum Kriminalprävention Ausgabe 02/2017 - Titelthema: Integrationsgesellschaft & Prävention / Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften – Neuauflage / 15. Kinder- und Jugendbericht und Stellungnahme der Bundesregierung / Themenheft Flucht und Zuwanderung – Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten der Straßensozialarbeit)

Veranstaltungen und Termine
(Workshop: „Das bringe ich wieder in Ordnung“ – Die Wiedergutmachung im Kontext der Schule & Jugendhilfe / Berliner Präventionspreis 2017)

Redaktionsschluss
(15. September 2017)

 

 

Herzlich willkommen zur 58. Ausgabe der UMSICHTEN!

Liebe Leserinnen und Leser der UMSICHTEN,

in der aktuellen Ausgabe der UMSICHTEN, dem Berliner Newsletter zur Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz, stellen wir Ihnen gleich zwei neue Projekte der Denkzeit-Gesellschaft e. V. vor sowie den aktuellen Stand der gesetzlichen Regelungen der SGB VIII-Reform. Zudem haben wir wieder mehrere interessante Publikationen für Sie zusammengestellt. Vielleicht fehlt Ihnen ja noch eine spannende Lektüre für die Sommerferien bzw. den Sommerurlaub? In der Sommerausgabe der UMSICHTEN könnte etwas dabei sein.

Wir wünschen Ihnen eine erholsame Sommerzeit und viel Freude beim Lesen der UMSICHTEN.

Mauri Paustian
Redaktion UMSICHTEN

 

 

Neues aus...

 
... der Jugendhilfe

Blickwechsel-Training – Neues Deradikalisierungstraining für junge Menschen
Die Denkzeit-Gesellschaft e. V., die seit 2003 Pädagoginnen und Pädagogen eine theoretische Ausbildung zur Denkzeittrainerin bzw. zum Denkzeit-Trainer anbietet, hat nun ein neues Deradikalisierungstraining im Programm. Das psychodynamisch fundierte Einzeltraining mit dem Namen „Blickwechsel“ richtet sich an junge Menschen im Alter von 13 bis 25 Jahren, die aufgrund innerpsychischer Einschränkungen von Radikalisierung gefährdet sind. Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt fördert im Jahr 2017 zehn Trainings, die aus diesem Grund kostenfrei sind. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des Vereins.

Info: https://www.denkzeit.info/deradikalisierung/2017-blickwechsel-training/

 

... der Justiz

Bundesrat vertagt Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen
Am 7. Juli 2017 hat der Bundesrat die geplante Beratung zum Kinder- und Jugendhilfestärkungsgesetz von seiner Tagesordnung gestrichen. Es kam zu keiner Abstimmung über das zustimmungsbedürftige Gesetz, das der Bundestag am 29.06.2017 verabschiedet hat. Schwerpunkte der Veränderungen sind Verbesserungen im Kinderschutz. U. a. wurde der § 8a SGB VIII, in welchem der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung geregelt wird, dahingehend geändert, dass Ärztinnen und Ärzte, die dem Jugendamt einen Verdachtsfall gemeldet haben, in Zukunft eine Rückmeldung erhalten, wie es mit dem Kind und der Familie weitergeht. Zudem sieht das Gesetz vor, sie verstärkt in die Einschätzung der Gefährdungssituation mit einzubeziehen. Des Weiteren wurden gesetzliche Regelungen zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften sowie zur Einrichtung von Ombudsstellen als externe und unabhängige Anlaufstellen erarbeitet. Die Ombudsstellen sollen als Beratungs- und Beschwerdemöglichkeiten für alle Kinder und Jugendlichen dienen. Mit den gesetzlichen Änderungen soll zudem die Kooperation der Kinder- und Jugendhilfe mit dem Gesundheitswesen, den Strafverfolgungsbehörden, den Familiengerichten und der Jugendstrafjustiz im Kinderschutz verbessert werden. Auf der Seite des Bundesrates sowie des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF) finden Sie weitere Informationen zu den Reformveränderungen. Die Länder vertagten die Abstimmung über das Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen auf den 22. September 2017.

Info: http://www.bundesrat.de/DE/plenum/plenum-kompakt/17/959/115.html#top-115 oder http://kijup-sgbviii-reform.de/ 

 

... anderen Bereichen

Interdisziplinäres Wissenschaftliches Kompetenznetzwerk Deradikalisierung
Das Interdisziplinäre Wissenschaftliche Kompetenznetzwerk Deradikalisierung ist ein Projekt der Denkzeit-Gesellschaft e. V., gefördert durch die Landeskommission Berlin gegen Gewalt. Das Netzwerk möchte einen neutralen Raum schaffen, in dem ein dynamischer und kontroverser Austausch zwischen Expertinnen und Experten möglich wird. Über das Jahr verteilt soll es Workshops zu unterschiedlichen Interessensbereichen geben, wie zum Beispiel Biografien, Verläufe und psychodynamische Aspekte von Radikalisierung u. v. m.
Es geht vor allem um einen wechselseitigen Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis. Gemeinsame Ziele sind die Erhebung und Vernetzung von Wissen und die Aufbereitung des Wissens für Berufsgruppen, die mit Radikalisierung zu tun haben. Die Präventions- und Ausstiegsarbeit soll weiter gefördert sowie ein nachhaltiger Beitrag zur Professionalisierung im Deradikalisationsbereich geleistet werden. Weitere Informationen finden Sie auf der eigens für das neue Netzwerk erstellten Homepage.

Info: https://www.netzwerk-deradikalisierung.com/


Publikationen und Dokumentationen

Berliner Bezirksprofile zu Gewaltbelastung, -faktoren und Möglichkeiten der Prävention
Die Arbeitsstelle Jugendgewaltprävention, die seit 2014 im Auftrag der Landeskommission Berlin gegen Gewalt unter anderem das Berliner Monitoring Jugendgewaltdelinquenz erstellt (wir berichteten), hat nun die Berliner Bezirksprofile aktualisiert. Für jeden Berliner Bezirk liegen eine Situationsanalyse und Vorschläge für gewaltpräventive Maßnahmen vor. Die Bezirksprofile können auf der Seite der Landeskommission kostenlos heruntergeladen werden.

Info: https://www.berlin.de/lb/lkbgg/publikationen/kiezorientierte-praevention/artikel.594056.php


Zahlen, Daten, Fakten zu Jugendgewalt – Stand Mai 2017
Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention des Deutschen Jugendinstituts (DJI) e. V. hat ihr Paper „Zahlen, Daten, Fakten zu Jugendgewalt“ aktualisiert. In der Zusammenstellung von Mai 2017 werden kurz und verständlich aktuelle Erkenntnisse und Ergebnisse zu jugendlichen Gewalttaten und Tatverdächtigen, zu tatsächlich nach dem Jugendstrafrecht verurteilten Jugendlichen, den verhängten Sanktionen und der Verteilung nach Deliktgruppen vorgestellt. Die Zusammenstellung kann kostenlos auf der Seite des DJI heruntergeladen werden.

Download: https://www.dji.de/fileadmin/user_upload/jugendkriminalitaet/Zahlen-Daten-Fakten-Jugendgewalt_Juli_2017.pdf


Positionspapier Delinquenz und Viktimisierungserfahrung von jungen Geflüchteten
Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention des DJI hat ein Positionspapier zusammengestellt, in dem sie ihre fachliche Einschätzung zur aktuellen Diskussion über Delinquenz und Viktimisierungserfahrungen von jungen Geflüchteten gibt. Das geschieht unter Berücksichtigung der Polizeilichen Kriminalstatistik, der Fallzahlen zur politisch motivierten Kriminalität sowie den entsprechenden Bundeslagebildern des Bundeskriminalamtes. Das Positionspapier kann kostenfrei auf der Seite des DJI heruntergeladen werden

Info: http://www.dji.de/ueber-uns/projekte/projekte/arbeitsstelle-kinder-und-jugendkriminalitaetspraevention.html

 
Jugendschutz geht zur Schule! Kinder- und Jugendschutz als Aufgabe der Schulsozialarbeit
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz hat eine Publikation mit dem Titel „Jugendschutz geht zur Schule“ herausgebracht. In der Broschüre geht es um die Kooperation des Jugendschutzes und der Jugend- bzw. Schulsozialarbeit in den verschiedenen Handlungsfeldern. Ziel der Beiträge ist die Vernetzung und der Austausch der Akteure. Die Broschüre kann für 10,- EUR auf der Seite der Bundesarbeitsgemeinschaft bestellt werden.

Info: http://www.bag-jugendschutz.de/publikationen_blickpunkt.html


Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe (ZJJ) 02/2017 – Schwerpunkt: Junge Volljährige
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe (ZJJ) widmet sich den jungen Volljährigen. Einer der insgesamt sechs Schwerpunkt-Beiträge steht zum kostenlosen Download auf der Seite der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (DVJJ) e. V. zur Verfügung. Es handelt sich um einen Text von Christian Laue mit dem Titel „Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu § 105 JGG“. In dem Beitrag geht es um die Anwendung des Jugendstrafrechts auf Heranwachsende und die Rolle des Bundesgerichtshofes seit der Erweiterung des JGG auf 18- bis 20-Jährige. In den weiteren Artikeln werden u. a. die Themen „Freizeitzentren als Verstärkungsfaktoren der Jugenddelinquenz“ und „Suizidprävention im Jugendstrafvollzug“ diskutiert. In einem weiteren Bericht geht es um die Frage, was auf den deutschen Gesetzgeber, die Landesjustizverwaltungen und die Justizpraxis zukommt hinsichtlich der EU-Richtlinie über Verfahrensgarantien in Strafverfahren für Kinder, die Verdächtige oder beschuldigte Personen in Strafverfahren sind. Die ZJJ erscheint vierteljährlich. Ein Jahres -Abonnement (4 Ausgaben) kostet 65,- EUR und kann über DVJJ bestellt werden.

Info: http://www.dvjj.de/ver%C3%B6ffentlichungen/zjj/aktuell-hefte/zeitschrift-fuer-jugendkriminalrecht-jugendhilfe-zjj-22017


Forum Kriminalprävention Ausgabe 02/2017 – Titelthema: Integrationsgesellschaft & Prävention
Die Zeitschrift Forum Kriminalprävention erscheint vierteljährlich und verbindet Wissenschaft und Forschung mit aktuellen (kriminal-)politischen Strategien. In der aktuellen Ausgabe, die das Titelthema „Integrationsgesellschaft und Prävention“ trägt, werden in mehreren Artikeln verschiedene Perspektiven des Themas besprochen. In einem Artikel von Rita Haverkamp geht es beispielsweise um Präventionsansätze bei der Integration von Migrantinnen und Migranten. Des Weiteren werden mehrere Forschungsprojekte zu extremistischer Radikalisierung vorgestellt sowie Ergebnisse einer Studie zum Handeln von Lehrer/innen bei Gewalt und Mobbing aufgeführt. Viele der Artikel sind online verfügbar.

Info: https://www.forum-kriminalpraevention.de/ausgabe-022017.html


Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften – Neuauflage
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie UNICEF haben die Handreichung über Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften aktualisiert. Die Mindeststandards sind das Ergebnis einer Arbeitsgruppe unter Federführung des BMFSFJ und UNICEF. Sie wurden mit mehreren Vereinen, Verbänden und freien Trägern diskutiert und entwickelt. Die Mindeststandards sollen als Leitlinien für die Erstellung, Umsetzung und das Monitoring von einrichtungsinternen Schutzkonzepten in jeder Form von Flüchtlingsunterkünften gelten. Zudem dienen sie als Orientierung für die (Weiter)Entwicklung von länderspezifischen bzw. kommunalen Schutzkonzepten. Die Mindeststandards können kostenlos über die Seiten von UNICEF heruntergeladen werden.

Info: http://www.gewaltschutz-gu.de
Download: https://www.unicef.de/informieren/materialien/mindeststandards-zum-schutz-von-gefluechteten-menschen/144156


15. Kinder- und Jugendbericht und Stellungnahme der Bundesregierung
Die Bundesregierung hat eine unabhängige, interdisziplinär zusammengesetzte Sachverständigenkommission beauftragt, den 15. Kinder- und Jugendbericht zu erarbeiten. Dieser Bericht ist themenbezogen konzipiert und versteht sich im engeren Sinne als Jugendbericht. Die Jugendpolitik der Bundesregierung basiert auf der Überzeugung, dass das Jugend- und junge Erwachsenenalter als eigenständige Lebensphase besonderer politischer Aufmerksamkeit sowie spezifischer Konzepte und Angebote bedarf. Der Bericht mit dem Titel: „Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter“ liegt, gemeinsam mit einer Stellungnahme der Bundesregierung an den Deutschen Bundestag und den Bundesrat, vor. Die Kernherausforderungen des Jugendalters beschreibt der 15. Kinder- und Jugendbericht mit drei Begriffen: Qualifizierung, Selbstpositionierung und Verselbstständigung. Mit der Beschreibung der Umstände und Prozesse von Qualifizierung, Verselbstständigung und Selbstpositionierung sowie ihrer Zusammenhänge und Wechselwirkungen bietet der 15. Kinder- und Jugendbericht einen umfassenden Überblick über die Lebenslagen und das Alltagshandeln Jugendlicher und junger Erwachsener. Die Kommission bezieht die Bundes-, Landes- und Kommunalebene in ihre Betrachtungen ein. Der Bericht und die Stellungnahme der Bundesregierung kann kostenfrei auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) heruntergeladen werden.

Info und Download: https://www.bmfsfj.de/blob/113816/a99ff7d041784d0a41ca295ce4bceb56/15--kinder-und-jugendbericht-data.pdf


Themenheft Flucht und Zuwanderung – Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten der Straßensozialarbeit
Der Verein Gangway e. V. ist seit vielen Jahren als Träger der freien Jugendhilfe vorwiegend im Bereich der Straßensozialarbeit in Berlin tätig. Aus den alltäglichen Erfahrungen der offenen Straßensozialarbeit mit neu zugewanderten jungen Menschen und den damit einhergehenden Herausforderungen aber auch Handlungsmöglichkeiten ist ein Themenheft „Flucht und Zuwanderung“ entstanden. Praxisnah und anschaulich werden verschiedene Projekte und eigene Erlebnisse der Straßensozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen vorgestellt und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Das Themenheft kann ab sofort kostenlos auf der Seite von Gangway e. V. heruntergeladen werden.

Download: http://gangway.de/download/ueber-uns/publikationen/Themenheft_Flucht_Aktuell.pdf

 

Veranstaltungen und Termine

Workshop: „Das bringe ich wieder in Ordnung“ – Die Wiedergutmachung im Kontext der Schule & Jugendhilfe
An jeder Schule und in jeder Einrichtung der Jugendhilfe gibt es Kinder und Jugendliche, die das Fachpersonal durch ihr Verhalten herausfordern. Sie haben großen Einfluss auf das soziale Klima, ziehen andere Gruppenmitglieder in ihren Bann und die verantwortlichen Erziehungspersonen sind mitunter ratlos, wie sie auf diese (mitunter gewalttätigen) Verhaltensweisen kompetent reagieren sollen. Viele herkömmliche Reaktionen und Interventionen zeigen nicht die erwünschte Wirkung oder führen sogar zu einer Verschlimmerung der Situation. Zudem kommen häufig die Geschädigten zu kurz. Die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) bietet in Kooperation mit dem Berliner Institut für Soziale Kompetenz & Gewaltprävention e. V. in der Zeit vom 22.09. bis 18.11.2017 den Workshop „Das bringe ich wieder in Ordnung“ – Die Wiedergutmachung im Kontext der Schule & Jugendhilfe“ an. Er richtet sich an Fachkräfte der schulbezogenen Jugendsozialarbeit, Jugendarbeit, Jugendberufshilfe, Jugendgerichtshilfe, (teil)stationären Jugendhilfe, von Gewaltpräventionsprojekten und an Lehrende, die sich mit der Methode der Wiedergutmachung im Kontext der Schule und Jugendhilfe intensiver auseinander setzen sowie die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen möchten. Der modulare Aufbau des Workshops ermöglicht das Anwenden und Erproben in der individuellen Alltagspraxis. Auf die Praxisrelevanz wird besonderes Augenmerk gelegt. Anmeldeschluss ist der 11.08.2017.

Informationen, Kontakt und Anmeldung: https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=215 sowie unter www.soziales-training.de/


Berliner Präventionspreis 2017
Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt lobt auch in diesem Jahr wieder Projekte, Institutionen oder ehrenamtliche Initiativen mit dem Berliner Präventionspreis aus. Bis Juni hatten die Anwärter/innen Zeit, sich zu bewerben. Der diesjährige Wettbewerb steht unter dem Motto „jung, geflüchtet, offen für die Zukunft“, wobei die Schwerpunkte auf der Integration von Geflüchteten, der Vermittlung von Werten und Demokratieverständnis und der Prävention von Alltagskriminalität Geflüchteter liegen. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Berliner Präventionstages statt, welcher am 21. September 2017 im Bärensaal des Alten Stadthauses stattfinden wird. Nähere Information finden Sie auf der Seite der Landeskommission.

Info: https://www.berlin.de/lb/lkbgg/aktivitaeten/praeventionstage/

 

Redaktionsschluss

Die nächste Ausgabe der UMSICHTEN erscheint im September 2017. Redaktionsschluss ist der 15. September 2017; bitte reichen Sie Ihre Beiträge bis zu diesem Termin hier ein.

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